Kalkstein
Kalkstein entsteht durch Kalkablagerungen, meist auf dem Meeresboden. Häufig werden auch Muscheln mit eingeschlossen. Kalkstein kommt sowohl als offenporiges, weiches als auch als dichtes polierfähiges Material vor. Bei Kalkstein, der in Süßwasserseen entstanden ist, handelt es sich meist um Travertin.
Er wird vorwiegend in Europa, aber auch im Iran und Indien abgebaut.
Vorteile: Kalkstein eignet gut für aufwändige und doch kostengünstige Formen und Ornamente. Die Arbeitszeit hält sich in Grenzen, weil das Material leicht zu bearbeiten ist.
Dichter Kalkstein verwittert und vergrünt nur sehr langsam.
Nachteile: Polituren verblassen im Außenbereich rasch, weil das Material an der Oberfläche mit dem Regenwasser (besonders wenn der Säuregehalt hoch ist) reagiert und sich anlöst.
Offenporige, weiche Kalksteine vergrünen zwar langsamer als Sandsteine und nur oberflächlicher. Sie sollten aber, wenn die Farbgebung erhalten werden soll, imprägniert werden.
Farben: Kalksteine gibt es vor allem im gelb-braunen und rötlichen Farbspektrum. Aber auch grüne und schwarze Materialien - oft mit weißen Adern durchzogen - sind keine Seltenheit.
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